Station Gerontologie I

Auf unserer Station Gerontologie I werden psychiatrische Erkrankungen des höheren Lebensalters behandelt. Im Vordergrund stehen delirante und dementielle Störungsbilder, die einhergehend sind mit Verwirrtheit, Verhaltensauffälligkeiten und zum Teil schwerer körperlicher Begleitsymptomatik. Aufgenommen werden zudem betagte Patienten mit schwerer depressiver Symptomatik oder schizophrenen Erkrankungen, die einen hohen pflegerischen Aufwand aufgrund multipler Erkrankungen des hohen Lebensalters benötigen.

Unser Behandlungsangebot

In der Arbeit mit älteren Menschen ist es für uns wichtig, die Vielschichtigkeit psychischer, sozialer und umweltbedingten Einflüsse zu berücksichtigen. Behandlungsziele sind die Symptomreduktion und, in Abhängigkeit vom Erkrankungsbild, die Remission, das Fördern und das Stärken vorhandener Fähigkeiten mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensqualität. Eine schon zu Beginn des Aufenthaltes beginnende Planung der perspektivisch erforderlichen Hilfen und Versorgungsoptionen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Die Therapie umfasst:

  • Diagnostik (u.a. körperliche Untersuchung, Laboruntersuchung, Lumbalpunktion, CT oder MRT, Hirnleistungstestungen)
  • medikamentöse Therapie
  • Erstellung eines hochindividuellen Therapieplanes

Weitere Therapieangebote:

  • therapeutische Einzelgespräche
  • Angehörigengespräche
  • soziale Beratung und Begleitung mit Planung der weiteren Versorgung nach Entlassung
  • Musiktherapie
  • Ergo- und Physiotherapie
  • Aktivierungsgruppe, u.a. mit Zeitungsschau
  •  Förderung der Alltagsaktivitäten, u.a. auch Koch- und Backgruppe, Ess- und Waschtraining
  • tiergestützte Therapie
Ausstattung der Station

Die Station Gerontologie I ist eine geschützte Station. Sie verfügt über 20 Betten, die auf zwei Einzelzimmer und neun Zweibettzimmer verteilt sind. Alle Zimmer sind zur Sturzprophylaxe mit verstellbaren Niedrigbetten, barrierefreien Nasszellen und mit verschließbaren Schranksystemen ausgestattet. Die Station verfügt über zwei Speisesäle, einen Therapieraum, einen großen Lichtflur mit bequemen Sitzgelegenheiten, ein Stationsbad mit Badewanne und Wannenlift und einen Raucherraum. Die angrenzende geschützte Gartenanlage mit saisonal bepflanzten Hochbeeten ist mit einem behindertengerechten Rundweg, überdachten Sitzgelegenheiten und zwei Sonnensegeln ausgestattet.

Ihr Weg zu uns

Zur Vorbereitung eines stationären Aufenthaltes suchen Sie bitte Ihren Hausarzt oder ggf. Ihren behandelnden Psychiater, Neurologen oder Nervenarzt auf, welcher in der Regel den Kontakt zu den ärztlichen Kollegen in der Klinik aufnimmt. Dabei wird die Dringlichkeit der Behandlung eingeschätzt und ggf. die Vorrangigkeit anderer Diagnostik bzw. Therapie besprochen.

Die Aufnahme erfolgt über die jeweilige Station nach Warteliste unter Berücksichtigung der angegebenen Dringlichkeit. 

Um einen reibungslosen Stationsablauf zu gewährleisten, erfolgt die stationäre Aufnahme optimalerweise zwischen 09:30 Uhr und 11:00 Uhr. Bitte bringen Sie Folgendes mit: 

  • Krankenversicherungskarte
  • Einweisungsschein
  • aktuellen Medikamentenplan (falls vorhanden)
  • vorliegende Vorbefunde (falls vorhanden)
  • Vorsorgevollmacht/ Betreuerurkunde (falls vorhanden)
  • Patientenverfügung (falls vorhanden)
  • benötigte Hilfsmittel, z.B. Brille, Hörgerät, Rollator, Rollstuhl, usw. (falls vorhanden)
  • ausreichende bequeme Bekleidung 

Vor der Aufnahme können Sie sich gerne mit dem zuständigen Pflegepersonal der Station unter der Telefonnummer 03671 54-10 69 in Verbindung setzen. Auch ärztliche Beratungsgespräche sind möglich, lassen Sie sich hierfür über die Telefonnummer 03671 54-1750 verbinden bzw. Ihre Telefonnummer für einen Rückruf notieren.

Unser Team

Unser Team besteht aus einer Oberärztin, einer Stationsärztin, unterstützt durch eine Psychologin, einer Sozialarbeiterin, Pflegekräften sowie Ergo- und Physiotherapeuten. 

 

garten-gerontovergrößern Ein separater Garten ist von den beiden Stationen der Gerontologie aus zu erreichen. Foto: Jochen Stüber

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