Kleine gehäkelte Helfer auf der Neonatologie

(04.07.2019)

Timo ist drei Tage alt und kam knapp elf Wochen zu früh auf die Welt. Um ihm den frühen Start ins Leben zu erleichtern, hilft ihm seit heute ein kleiner gehäkelter Oktopus. Den hat Timo sofort umklammert, als Gesundheits- und Krankenpflegerin Sophia ihn in den Inkubator legte.

Oktopus_Neonatologie_1_2019vergrößern Der kleine Timo umklammert ein Tentakel des Tintenfisches aus Biobaumwolle, der sehr an die Nabelschnur im Bauch der Mutter erinnert. Foto: Juliane Ilg Die Idee zu diesen Tierchen stammt aus Dänemark von einer Mama, die für ihr Frühgeborenes einen kleinen Tintenfisch mit langen gedrehten Tentakeln häkelte. Positive Effekte dieser kleinen Kuschelfreunde sind nicht nur eine stabilere Atmung und ein regelmäßiger Herzschlag, sondern auch, dass die Frühchen sich weniger an den Schläuchen der Überwachungsmonitore festklammern und diese versehentlich abreißen. Die Tentakel ähneln der Nabelschnur – und in ihrer Nähe fühlen sich die Kleinen sofort etwas geborgener. So wie in Mamas Bauch.

Ein großes Dankeschön von uns und dem gesamten Team der Neonatologie für die gespendeten Häkeltierchen geht an Maren Funk von "Elsterfräulein". die heute die ersten drei Oktopusse (oder Oktopoden) persönlich vorbeibrachte!

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