Webinar zum Thema chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

(11.02.2021)

Saalfeld. Die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen stellt traditionell einen wichtigen Schwerpunkt in der Klinik für Innere Medizin II dar. Am 24. Februar lädt Chefarzt Professor Dr. med. Peter Konturek seine ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zu einer virtuellen Fortbildung mit dem Titel "Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Praxisorientierte Herausforderungen im Alltag“ ein.

Professor Konturek, der wissenschaftliche Leiter dieser Veranstaltung, hat Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf, Leiterin des Hector-Centers für Ernährung, Bewegung und Sport am Universitätsklinikum Erlangen, und Dr. Michael Repp, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie am Klinikum Altenburger Land in Altenburg, in die Runde eingeladen. 

Im ersten Vortrag werden neue therapeutische Entwicklungen im Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) vorgestellt. Die Entwicklung neuer zielgerichteter Therapien ist sehr dynamisch, und es stehen viele neue Präparate kurz vor ihrer Zulassung. Das oberste Ziel dieser Therapie ist in erster Linie, die endoskopische Remission zu erreichen und die Funktion des Darmes wieder herzustellen.Chefarzt Dr. Repp geht auf die bewährte Therapie einerseits und andererseits auf neu zugelassene Medikamente ein. 

Professor Dr. med. Yurdagül Zopf, eine deutschlandweit anerkannte Ernährungsexpertin, wird die Rolle der Ernährung bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen beleuchten. Eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung ist wichtig, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. In ihrem Vortrag geht sie auf folgende Fragen ein: Welche Rolle spielen individuelle Unverträglichkeiten bei CED? Welche Ernährung soll bei einem akuten Schub, Stenosen oder Zustand nach Operation bevorzugt werden?

Im letzten Vortrag geht Professor Dr. Konturek auf die sogenannten extraintestinalen Manifestationen bei chronisch-entzündlicher Darmerkrankung ein, die häufig sind und leider oft zu spät erkannt und behandelt werden. Die extraintestinalen Manifestationen müssen oft auf Grund der Vielfalt der betroffenen Organe interdisziplinär behandelt werden. 

Das Ziel der virtuellen Fortbildung ist, die Problematik praxisnah darzustellen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, über die Chat-Funktion Fragen zu den einzelnen Vorträgen zu stellen. Professor Dr. Konturek freut sich auf eine rege Teilnahme: "In der Corona-Zeit ist dies aktuell die einzige Möglichkeit für einen wissenschaftlichen und klinischen Austausch."

Webinar Einladung 2021-1vergrößern

Logo