Wohnortnahe Versorgung auch im nördlichen Saale-Orla-Kreis möglich

(12.03.2021)

Pößneck/Saalfeld. Die Thüringen-Kliniken sind erstaunt über eine Pressemeldung des Schleizer Landratsamtes vom 11. März 2021. In dieser wird Amtsarzt Dr. Bossert mit diesen Worten zitiert: „Vorausgesetzt die Kapazitäten geben es her, werden alle schweren Verläufe zur bestmöglichen Versorgung auf die umliegenden Krankenhäuser der Maximalversorgung verteilt. Dort können den Patienten bessere Behandlungsmöglichkeiten geboten werden als in den Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung in Pößneck und Schleiz.“

Dieser Aussage widersprechen die Thüringen-Kliniken: Patienten aus dem (nördlichen) Saale-Orla-Kreis können durch den kommunalen Klinikverbund der Thüringen-Kliniken in Saalfeld und Rudolstadt und damit wohnortnah betreut werden. Seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr gibt es ein mit den Gesundheitsämtern in Saalfeld und Schleiz abgestimmtes und gut funktionierendes Hygienekonzept für die Thüringen-Kliniken. Damit bestehen sehr wohl ausreichende wie auch qualitativ hochwertige Behandlungsmöglichkeiten für Corona-Patienten in den Landkreisen Saale-Orla und Saalfeld-Rudolstadt. 

Aktuell werden alle Patienten mit einer stationär zu versorgenden Corona-Infektion, die in Pößneck aufgenommen werden, in Saalfeld oder Rudolstadt weiterbetreut. Auf den Intensivstationen in Saalfeld und Rudolstadt werden auch jüngere Patienten versorgt, siehe dazu auch das Interview mit unserem intensivmedizinischen Chefarzt in den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen in der Ausgabe vom heutigen Freitag, 12. März 2021.

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